WIENER TOR – UNFALL – LANDESKLINIKUM THERMENREGION – grüß Sie …
Geschrieben von admin in 8. Jahr, AllgemeinAm 1. Mai des vergangenen Jahres kam es zu einem Überschlag mit dem Fahrrad und die Auswirkungen waren gravierend – rechtlich der Fall bis heute für mich nicht abgeschlossen. Niemand außer mir selbst wäre scheinbar schuld. Nicht der Pkw-Lenker der sein Auto auf einen einspurigen Fußweg parkte, aber auch nicht der Wegehalter (Bundesministerium für Landesverteidigung - militärisches Übungsgelände) der es verabsäumte einen längst abgestorbenen Baum zu entfernen, über dessen Bruchstück ich mich überschlug. Seltsam, daß deren Hinweistafeln aber plötzlich alle ausgetauscht wurden …
Am vergangenem Freitag Nachmittags wollte ich durch das WIENER TOR zu dem ich erst kürzlich einen TV-Nachrichtenbeitrag veröffentlicht habe. Der Gehsteig führt durch einen schmalen Gang durch das Tor. In einem Bereich an dem der Durchgang nur 115cm breit ist, befindet sich ebenso seitlich eine mit Eisenbeschlägen versehene und mit Metallrahmen eingefaßte Tür von dem im WIENER TOR befindlichen Museum. Der Sorglosigkeit eines Mitarbeiters hatte ich es dann zu verdanken, daß die rechte Hand mit Verdacht auf Knochenbruch in Gips gelegt wurde. Dieser hatte nämlich, offensichtlich ohne sich zu vergewissern, ob Fußgänger den Durchgang passieren, die Türe leichtsinnig geöffnet wodurch zwei Energieschübe entgegengesetzt aufeinander prallten. Meine rechte Hand gegen Eisenkante. Er blickte dann erstaunt von der Treppe verdutzt in mein etwas schmerzverzogenes Gesicht. Meinem Mund entkam dann nur: “Können Sie nicht schauen, bevor Sie so eine Türe öffnen …”
Somit werden sich einige publizistischen Projekte verzögern, da ich auf Fremdhilfe angewiesen bin und der Arbeit auch leider nicht in dem Umfang nachkommen kann, der vorgesehen gewesen wäre.
Nichts kann scheinbar in “normalen” Bahnen ablaufen, was Ereignisse betrifft, die ich erleben darf. Selbst der Krankenhausbesuch im Landesklinikum Thermenregion war schon ereignisvoll genug. Dort hat beispielsweise die behandelnde Ärztin erst einen Telefonanruf tätigen müssen um abzuklären, ob sie in den Behandlungsschein schreiben darf, daß mir jemand die Türe auf die Hand “draufgeschlagen” hat. Dies ließt sich dann im Original so: “Pat. gibt an, sich die rechte Hand an einer Eisentür angeschlagen zu haben, als diese geöffnet wurde.” Weiteres Beispiel gefällig: Ich komme mit den angefertigten Röntgenbildern zurück zu der Ärztin in die Ambulanz, worauf diese zu mir nach der Begutachtung sagt, daß sie darauf nichts sehen kann. Ich, vorerst erfreut, die Schmerzen und Übelkeit ließen Schlimmes vermuten, weise jedoch darauf hin, daß die nette Dame im Röntgen sich genau nach dem Unfallhergang erkundigt hatte und zusätzlich 4 Aufnahmen in besonderer Handhaltung gemacht hätte, die alle vier äußerst schmerzhaft waren. Sie meinte darauf die Bilder der Oberärztin zeigen zu wollen. … Kommt zurück und vermeldet Kahnbeinbruch – 12 Wochen Gips und spricht weiter. Mir entgleiten die Gesichtszüge und RAUCHPAUSE (Anm.: die Übelkeit war gottlob schon vorüber).
Jedenfalls mit offenen Gips entlassen und für heute wiederbestellt. Heute ein sachliches und informatives Gespräch mit dem Arzt in der Ambulanz, der auch Oberarzt ist. Für diesen scheint es auch im Gegensatz zu seiner Kollegin eine Selbstverständlichkeit zu sein, anhand der Röntgenaufnahmen Erklärungen vorzunehmen. Der Gips wurde geschlossen und ich für nächsten Montag wiederbestellt. Dann wird sich klären, ob ich es der Fahrlässigkeit und Sorglosigkeit des Mitarbeiters vom Museum zu verdanken habe, daß ich 3 Monate in meiner Arbeit gravierend beeinträchtigt bin. Der Durchgang hat nämlich nur 115cm Breite und die Museumstüre 70cm. Einiges an Arbeit wird hoffentlich gehen, aber etliche Filmprojekte würden somit flach fallen und der Abschluß der wissenschaftlichen Arbeit zu/über die ZEUGEN JEHOVAS müßte dann jedenfalls auch warten.
Anmerkung: Die Verletzungsanzeige vom Krankenhaus wurde übrigens erst heute erstellt, nachdem ich danach gefragt hatte. Was für Schlüsse sind zu ziehen: Bleiben Sie gesund, vermeiden Sie Unfälle und schon überhaupt solche für die Sie gar nichts können – denn die bringen außer Ärger rein gar nichts … und landen Sie, weil es gar nicht anders geht im Krankenhaus, drücke ich Ihnen ganz fest beide Daumen, (momentan nur einen) daß Sie an Fachleute geraten über dessen Kompetenz Sie sich keine Gedanken machen müssen. Meine persönliche Favoritin, war die Mitarbeiterin im Röntgen, bei der ich mich auch aufrichtig bedankt habe – wäre sie nicht gewesen, wer weiß ob ich meine Hand dann in einiger Zeit noch im vollem Umfang beanspruchen können würde …




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