Fakten und Vorgänge mit der die FREIE PRESSE bekämpft wird – Causa HILFSWERK
Geschrieben von Glöckel in HILFSWERKDie Öffentlichkeit hat das Recht zu erfahren, wie politische Netzwerke auch im Herzen Europas agieren, wenn es darum geht tatsächlich unabhängige, kritische Berichterstattung der FREIEN PRESSE zu verhindern. Die Causa rund um meine Exklusivserie über die Arbeitsbedingungen bei der ÖVP-nahen Pflegeeinrichtung, dem HILFSWERK, birgt Stoff in sich, der keinen Vergleich zu einem Kriminalroman zu scheuen braucht. Der wesentliche Unterschied: Er ist die brutale Realität!
Aus aktuellem Anlaß, den ich mir erlaube erst nach Prüfung durch Juristen bekanntzugeben, habe ich für die Öffentlichkeit, die vielleicht nicht an den Arbeitsbedingungen in der mobilen Hauskrankenpflege, aber sehr wohl an politischen Netzwerken bis offensichtlich hin zur Korruption Interesse haben, begonnen, punktuelle Veröffentlichungen vorzunehmen, die die Versuche und das akribische Bemühen vom NIEDERÖSTERREICHISCHEN HILFSWERK aufzeigen, die Berichterstattung zu unterbinden.
Es geht dabei gar nicht primär um die bereits sieben gewonnen juristischen Verfahren, die das NÖ HILFSWERK gegen mich als verantwortlichen Journalisten einleitete, sondern Details, die von wesentlicher Bedeutung sind.
Die neuen Veröffentlichungen:
Informatives und Fakten zum Pflegeskandal beim HILFSWERK in Österreich I
Informatives und Fakten zum Pflegeskandal beim HILFSWERK in Österreich II
In meinem TV-Beitrag über die Leitlinie des von mir praktizierten Journalismus habe ich schon vor einigen Jahren meine Ansicht über Medien und deren politische wie auch wirtschaftliche Vernetzung kritisiert. Medienkritik ist ein Schwerpunkt meiner Publizistik und spiegelt sich in zahlreichen Reportagen wider. (Für Interessenten hier nur einige Beispiele: 1 | 2 | 3 | 4 | 5)
So verwundert es mich kaum, daß angesichts des Umstandes, daß es hierzulande kaum ein großes Medium gibt über das ich mich nicht schon kritisch geäußert habe, von mir aufgezeigte Sachverhalte nicht übernimmt. Aber Viele derer lesen regelmäßig in meinen Veröffentlichungen – das belegen die Logfiles.
Am 30.4.08 traf eine in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Stellungnahme der Aufsichtsbehörde, der NÖ Landesregierung, zu den Gesetzesbrüchen und Mißständen beim NÖ HILFSWERK bei mir ein. Die Kontrollbehörde des durch die ÖVP regierten Bundeslandes führt in ihrer Antwort in diesem Brief ein Zitat vom NÖ HILFSWERK wie folgt an:
“Die in dem an Sie gerichteten Mail vom 10.03.2008 behaupteten Medienberichte sind ausschließlich von Herrn Glöckel selbst produziert und finden keine Quellen in seriösen Medien oder sonstigen Unterlagen.” (1:1-Abschrift)
Das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Medien in der breiten Masse betrachtet werden. Was Eines veröffentlicht übernimmt ein Weiteres … Ebenso, daß Pressemeldungen einfach abgeschrieben werden – unzählige Medien füllen damit ihre Inhalte bis hin zum “journalistischen” Content. Recherche?! – dafür ist weder Zeit noch Geld vorhanden – solche Aussagen bekomme ich seit vielen Jahren von unterschiedlichsten Medienvertretern immer wieder zu hören. Dies ist auch gar nicht mehr als INTERNA der Medienbranche zu bezeichnen, sondern selbst vielen kritischen Medienkonsumenten bekannt.
Die Exklusivität in der Berichterstattung ist eines meiner Markenzeichen. Soff den andere Medienmitarbeiter erst gar nicht angreifen, der unbequem ist oder auch persönliche, wie wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen kann oder auch bringt, ist tabu.
So bin ich stolz darauf, daß 9jährige Publizistik auf persönlicher Recherche und bis hin auf Knochenarbeit basiert, denn nur so garantiere ich nicht nur Exklusivität, sondern Berichterstattung mit Tiefgang und kein oberflächliches Gewäsch. Das offensichtliche Problem, das viele von Recherchen Betroffene jedoch haben, ist der Umstand, daß man einen kritischen und tatsächlich unabhängigen Journalismus gar nicht mehr kennt und somit auch nicht das Wesen des Journalismus. Glauben Sie tatsächlich, daß wir sowohl in Österreich als auch in Deutschland derartige Zustände auf einer umfangreichen Bandbreite hätten, wenn es ein paar Hundert Journalisten gäbe, die so unabhängig publizieren könnten, wie ich es mache?
Das fängt bei den blödsinnigen Live-Soaps an und reicht bis zur Korruption in der Politik. Wir werden medial nur noch zwangsberieselt mit Unterhaltung – betrachten Sie in Österreich einmal die Abendnachrichten des ORF kritisch. Das sollen Nachrichten sein? Wenn ich mir heute ein Bild über das aktuelle Weltgeschehen machen möchte, bin ich gezwungen mir mehrere Sender anzusehen um mir dann ein ungefähres Bild machen zu können. Das ist die Realität – wir werden nur noch manipuliert und Netzwerke spinnen die Fäden darüber, was die Öffentlichkeit erfahren soll und was nicht. Erinnern Sie sich an den BIO-Hirse-Skandal der HOFER KG und die Berichterstattung von Fellners Tageszeitung ÖSTERREICH – das hat mir so gestunken, daß ich mich in die Materie hineinkniete und dies nicht ohne Erfolg – ein Paradebeispiel von der Abhängigkeit der Medien. (Anm.: Normalerweise arbeite ich nicht an Fällen, die andere Medien schon publizieren)
Ein drittel meines Lebens habe ich damit verbracht als Bundespolizeibeamter im Rahmen meiner Möglichkeiten dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen. Ich war schon zu dieser Zeit ein eher ungeliebter Einzelgänger – doch immer wieder stand ich vor einer Mauer, weil Hierarchie und System zwischengeschaltet war.
Seit dem 3. Drittel jedoch arbeite ich als unabhängiger Journalist mit zugegeben den gleichen Methoden mit denen ich im zuvor Verbrecher, Kriminelle oder Netzwerke verfolgt und aufgespürt habe. Was für diesen Zweck gut und rechtens war, nehme ich auch für die Ausübung des Journalismus in Anspruch.
Der einzige Unterschied ist, daß es heute für mich keine Hierarchie mehr gibt, in der mir ein Vorgesetzter mitteilt, daß ich diesen oder jenen Fall nicht weiter verfolgen darf. Und das ist gut so und garantiert Ihnen als Leser an Informationen zu gelangen, die im Abseits der Massenmedien unbeachtet bleiben.
Information, ist die wahre Waffe unserer Epoche und ich verfüge über ein ausreichend gefülltes Magazin!
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