Archiv für die Kategorie: “HILFSWERK”

Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der Exklusivserie: Der Pflegenotstand aus der Sicht des Pflegepersonals – Arbeitsbedingungen beim HILFSWERK in Österreich.

Der mehrfach ausgezeichnete Journalist Florian Klenk veröffentlichte jüngst unter seinem Webblog ein mit dem ÖVP Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Ernst Strasser, vorgenommenes Interview, das für den FALTER gemacht wurde.

Unter der Überschrift “Ja, ich habe interveniert” konfrontiert Klenk darin den gescheiterten ex Innenminister mit so manchen Fragen, die Strasser nicht gerade in ein glänzendes Licht stellen, auf die er aber politikergerecht antwortet.
Dennoch erscheint es hinterfragungswürdig, daß Klenk das Interview zwar mit folgender Frage einleitet:

“Herr Strasser, beginnen wir mit dem Thema Transparenz. Was haben Sie eigentlich nach ihrem Engagement als Innenminister getan?”

und Strasser dann mit Angaben über alle möglichen Tätigkeiten antwortet, aber ohne ein Wort darüber zu verlieren, daß er seit Jahren und auch heute noch Präsident des NÖ HILFSWERKS ist. Wenn man beim kleinsten Provinzblatt beginnt und den Bogen der Bandbreite bis zum Fernsehen spannt, die im Laufe der vergangenen Jahre Veröffentlichungen zu Strasser und seinem NÖ HILFSWERK vornahmen, könnte man wohl einige Ordner füllen. Strasser wird wissen, warum er im gegenwärtigen Wahlkampf um seinen Sitz im EU-Parlament seine Präsidentschaft dieser “Sozialeinrichtung” von sich aus nicht erwähnt. Ist es doch mittlerweile bewiesen, daß unter seiner Präsidentschaft Hunderte Menschen betrogen wurden und zahlreiche Landes- & Bundesgesetze über Jahre hindurch gebrochen wurden. Daß jedoch ein Journalist diese Thematik, die sich immerhin seit Herbst 2006 durch Medien und Gerichte zieht völlig unberücksichtigt läßt, zeugt aus meiner Sicht, selbst beim FALTER, von der manipulativen Macht der Medien.


Als ich gestern das vollständige Interview konsumierte, schrieb ich um 08.52 Uhr folgenden Kommentar in Klenks Webblog:

Werter Herr Klenk, Sie leiteten dieses Interview mit Strasser mit folgender Frage ein:

Falter: Herr Strasser, beginnen wir mit dem Thema Transparenz. Was haben Sie eigentlich nach ihrem Engagement als Innenminister getan?

Dann folgen die unterschiedlichen Angaben von Strasser. Es erscheint mir jedoch seltsam, daß einerseits von Transparenz gesprochen wird und andererseits völlig unerwähnt blieb, daß Strasser seit Jahren Präsident vom NÖ HILFSWERK ist. Werter Kollege wo blieb hier die Transparenz?

Strasser hat als dessen Präsident über Jahre hindurch den Betrug sowohl an seinen eigenen Dienstnehmern in der mobilen Hauskrankenpflege als auch an unzähligen Patienten zu verantworten. Das sind keine Vorwürfe, sondern u.a. auch gerichtlich protokollierte Fakten. (http://www.hilfswerk.dergloeckel.eu)

Nachdem die einschlägige Exklusivserie seit mittlerweile bald drei Jahren zum Hilfswerk läuft und ich Sie für einen nicht oberflächlich agierenden Angehörigen der schreibenden Zunft erachte, gehe ich davon aus, daß Ihnen diese Causa nicht gänzlich unbekannt sein dürfte – bei aller Wertschätzung für Ihre Arbeit, die Transparenz stelle ich jedoch in Abrede.

Es ist durchaus nachvollziehbar, daß Strasser dieses Thema im gegenwärtigen Wahlkampf nicht gerne erörtern möchte, daß Sie allerdings da “mitspielen” stimmt mich nachdenklich.

Nach der Eingabe des Kommentars erschien dann die Meldung, daß die Veröffentlichung erst nach Freischaltung durch den Blogbetreiber erfolgen würde.

Zwei Stunden später, um 10:56 Uhr gab dann ein anderer Leser des Interviews einen Kommentar wie folgt ab:

hallo florian, sehr schönes interview! wunderbares foto auch! thx, lg …

Mein Beitrag wurde nicht veröffentlicht und ich erhielt auch keine Rückmeldung von Klenk – na ja, lassen wir das halt einfach einmal so stehen.

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Ernst STRASSER am Wendepunkt seiner PolitikerkarriereDie letzte Tagsatzung am 6.5.09 zur Klage vom NÖ HILFSWERK gegen den Journalisten Walter Egon GLÖCKEL brachte durch die Zeugeneinvernahmen eine Deutlichkeit einer gar nicht so menschlich agierenden Pflegeorgansiation zu Tage, wie man es sich kaum vorstellen kann. Dr. Ernst STRASSER ist seit Jahren Präsident der ÖVP-nahen Pflegeorganisation.

Nicht nur, daß der ÖVP-Politiker und Anwalt vom HILFSWERK, Werner SUPPAN die regelrechte verbale Exekutierung der Organisation, die den Slogan “Qualität von Mensch zu Mensch” predigt, durch den Leiter der Rechtsabteilung der NÖ ARBEITERKAMMER, DDr. MASSL, hinnehmen mußte, packte auch der ehemalige Manager vom NÖ HILFSWERK aus. Dr. LEVIN revidierte seine vorherigen Zeugenaussagen nachdem GLÖCKEL ihm medial die Strafanzeige wegen falscher Zeugenaussage ankündigte. LEVIN wurde von der vorsitzführenden Richterin Mag. RAK nochmals geladen, da er ihr nach seinen vorherigen Einvernahmen einen Brief übermittelte – und allein dessen Inhalt spricht für sich (in der aktuellen Veröffentlichung enthalten) – jedenfalls bestätigte er über Jahre hindurch die vorgenommenen Rechtsbrüche in der mobilen Hauskrankenpflege über die GLÖCKEL seit September 2006 (!), trotz Klageflut, laufend berichtet.


Ein Köpferollen und die Übernahme der Verantwortungen für die Betrügerein wird eintreten – das Urteil folgt schriftlich. Und an die Adresse der ÖVP sei Folgendes gerichtet:

Offensichtlich ist es dem Herrn Vizekanzler Josef PRÖLL nicht von Wichtigkeit, ob die Person, die er für einen extrem verantwortungsvollen Job innerhalb der EU nominiert, hinsichtlich ihres Vorlebens, diesen auch verdient, sondern auch seiner würdig ist.

Dem HILFSWERK wurde schon in den ersten Tagsatzungen seitens des Journalisten mitgeteilt, daß sie mit den Klagen nichts anderes erwirken, als daß sich der Zeitraum der Publizierungen der über Jahre recherchierten Sachverhalte und Skandale um den der Dauer des letzten Gerichtsverfahrens verzögert. Als Schlußpunkt der Serie wird im Jahr 2011 den Lesern jene Begebenheit dargelegt, die an menschlicher Niedertracht kaum zu überbieten war und die Serie und Recherchen zum HILFSWERK ausgelöst hat.

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