Es sind nunmehr fünf Jahre ins Land gezogen seit ich meine Dokumentation über den Menschenhandel bei dem ich verdeckt als “RECHTE HAND” des Bordellbetreibers recherchiert habe, veröffentlichte (Das Foetibus Projekt).
Aus meiner Sicht unter sehr genauer Abwägung der möglichen Konsequenzen für mich in Gegenüberstellung zu dem skandalösen Verhalten der deutschen Justiz, habe ich nun an die Tatbeteiligten eine öffentliche Botschaft gerichtet und veröffentlicht. Dieser erste Beitrag, weitere werden folgen, wird hoffentlich sowohl in der Gesellschaft als auch bei allen Beteiligten inklusive der Justiz zu Reaktionen führen. Das Verbrechen ist laut meinen Kenntnissen bis heute ungesühnt geblieben:
.) Der Haupttäter nach wie vor u.a. auch als Anlagenberater tätig;
.) Der Tatbeteiligte Rechtsanwalt betreibt ebenso noch seinen Beruf aus und
.) Ein Notar, der Sachverhalte seines Mandanten an Franz C. laut dessen Angaben an diesen weiterleitete, die ihm einen wirtschaftlichen Vorteil verschafften, ist bis dato auch ungestraft geblieben (das hat zwar mit dem Menschenhandel nichts zu tun, ist aber dennoch ein strafbarer Tatbestand) -
diese Punkte nur als Beispiele.
Nachdem der an dem Menschenhandel beteiligte Rechtsanwalt sich schon während der Zeit meiner Tätigkeit im Foetibus in Füssen vor mir damit rühmte Zuhälter und andere Verbrecher vertreten zu haben und zu seinem Bekanntenkreis zu zählen – habe ich auch diesen Apsekt bei meinen Abwägungen berücksichtigt.
Wie ich gestern feststellen konnte, ist der Haupttäter Franz C. an seinem Wohn- und Arbeitssitz noch immer als Anlagenberater tätig.
Das Foetibus Projekt wird zwischenzeitlich von mir im Netz vollständig veröffentlicht – in Gegenüberstellung zu dessen Printausgabe mit wesentlich mehr Dokumentationsmaterial versehen.
Es gehört zu meiner Berufsauffassung Journalismus in einer nachhaltigen Form zu praktizieren und ich werde so lange in dieser Sache nicht ruhen, bis alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen worden sind – aber der Personenkreis ist umfassender als man am ersten Blick meinen würde!
Über meine Einstellung gegenüber des Staatsanwaltes habe ich bereits bei einem Interview am 27.11.2003 eine öffentliche Stellungnahme abgegeben – doch auch die Pressestelle im bayrischen Justizministerium wird den ihr zustehenden Teil abbekommen bis hin zur bayrischen Rechtsanwaltskammer, denn mit all diesen Stellen stand ich in Kontakt zu der Causa Menschenhandel in Füssen und habe sie einschlägig informiert.
Zu dem Filmbeitrag: Glöckels nachhaltiger Journalismus – Botschaft an Menschenhändler
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