Ein Medienbericht zu meinem OGH-Urteil 4 Ob 71/06d und ein paar Gedanken
Geschrieben von Glöckel in AllgemeinDie Datenbank für juristische Informationen von Relevanz für den audiovisuellen Sektor in Europa – IRIS Merlin, veröffentlichte einen Beitrag über daß, bis dato bedeutendste Urteil in einem Gerichtsverfahren, das ich mit Unterstützung meines Anwaltes, Dr. Albrecht HALLER, zu meinen Reportagen, gefolgt von Klagen, erwirken konnte. Unter der Überschrift “OGH verlangt besondere Sorgfalt bei Quellen zu den Verbrechen der Nationalsozialisten“, schrieb Robert RITTLER den Artikel, der weiters in IRIS Rechtliche Rundschau der Europäischen Informationsstelle veröffentlicht wurde.
Grundsätzlich ist jedes gewonnene Gerichtsverfahren für mich von Bedeutung, weil es unter Beweis stellt, daß die FREIE und UNABHÄNGIGE PRESSE tatsächlich noch existiert, jedoch war die Aufdeckung der falschen Holocaust-Fotos vom Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz/Birkenau ein Fall, der in die Rechtsgeschichte Einzug fand. (Reportage: “Der Holocaust, Auschwitz und seine Geschäftemacher 2005″ – Folgereportagen: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9)
Es ging in dieser Exklusivreportage nicht nur darum der Gesellschaft einen Spiegel vor Augen zu halten, Medien zu kritisieren, die dafür sorgten, daß die falschen Fotos zum Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz/Birkenau ein Millionenpublikum erreichten und den gewerbsmäßigen Handel mit Fotos zum Holocaust grundsätzlich mit deutlichen Worten klar und unmißverständlich anzuprangern und zu verurteilen, sondern vor allem Gerechtigkeit für über eine Million OPFER des Holocaust in Auschwitz zu erwirken.
Ich stand bei der Veröffentlichung der Reportage wie schon bei anderen, beispielsweise den ZEUGEN JEHOVAS, HOST EUROPE oder auch dem HILFSWERK einen Konzerngiganten in Form der MEDIENGRUPPE SÜDDEUTSCHER VERLAG gegenüber. Der SV-Bilderdienst der DIZ München GmbH, zog vor Gericht, klagte gegen die Reportage und zog dabei alle Register der “juristischen Künste”. Die versuchen einen stets durch den Dreck zu ziehen – man lügt, verletzt die journalistische Sorgfaltspflicht, hat keine Ahnung von Recherche … Da fällt mir jüngster Vorfall vor dem LG Korneuburg zur HILFSWERK-Causa ein: Da forderte der Rechtsanwalt vom NÖ HILFSWERK (ÖVP), SUPPAN (selbst ÖVP-Politiker) bei der Richterin unter der Betonung, “abseits des Protokolls”, daß angesichts des Umstandes, daß bei mir als Beklagten “eh nichts zu holen wäre”, mir aufzutragen, meine Aussagen zu verkürzen, damit man rascher im Verfahren voran käme!
Was ein “kleiner” Journalist gegen solche GIGANTEN ausrichten konnte, beweisen die Urteile und im Fall der falschen Holocaust-Fotos sprach der OBERSTE GERICHTSHOF ein Urteil, das beispielgebend war, ist und auch immer sein wird. Er bescheinigte nicht nur, den von mir praktizierten Qualitätsjournalismus, sondern fand ebenso wie ich unmißverständlich, deutliche Worte der Verurteilung der von mir aufgezeigten Geschäftspraktiken.
All die “journalistischen Kämpfe” der letzten 9 Jahre sind nicht spurlos an mir vorübergegangen. An den Folgen eines Unfalles bei der investigativen Recherche im Bereich des Menschenhandels in Füssen leide ich heute noch – war Jahre nicht einmal beim Arzt. Die zweite Ehe ist zu Ende gegangen – seit 4 oder 5 Jahren stehe ich ohne Unterbrechung in Gerichtsverfahren, lebe nunmehr als Alleinerzieher. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum schreibt er das in der Öffentlichkeit – so gebe ich Ihnen auch gerne die Antwort:
Weil es für mich wichtig ist, daß Sie als Leser, Hörer und/oder Seher meiner Publizistik den Menschen der dahinter steht erfassen und erkennen können. Nur dann wird Manches begreifbarer – fühlbarer – ich folge einer Bestimmung und übe nicht einfach den Beruf eines Journalisten aus.
Was kann ehrbarer sein als das Bestreben Menschen zu helfen und für seine Gesinnung einzutreten, ohne Rücksicht auf persönliche Nachteile und Wahrheiten ins Licht zu rücken – selbst dann, wenn wie im Falle der Opfer des Holocaust, die betroffenen Menschen längst nicht mehr am Leben sind. So war und ist es meine Stimme, die ich für sie erhob um Gerechtigkeit zu fordern.
Manchmal genügt ein Funke, der ein Feuer entfacht …
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Die durchaus als lebhaft und auch durch Höreranrufe inhaltlich bereicherte Live-Sendung des Politmagazins “



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