Posts Tagged “NÖ Hilfswerk”

Ernst STRASSER am Wendepunkt seiner PolitikerkarriereDie letzte Tagsatzung am 6.5.09 zur Klage vom NÖ HILFSWERK gegen den Journalisten Walter Egon GLÖCKEL brachte durch die Zeugeneinvernahmen eine Deutlichkeit einer gar nicht so menschlich agierenden Pflegeorgansiation zu Tage, wie man es sich kaum vorstellen kann. Dr. Ernst STRASSER ist seit Jahren Präsident der ÖVP-nahen Pflegeorganisation.

Nicht nur, daß der ÖVP-Politiker und Anwalt vom HILFSWERK, Werner SUPPAN die regelrechte verbale Exekutierung der Organisation, die den Slogan “Qualität von Mensch zu Mensch” predigt, durch den Leiter der Rechtsabteilung der NÖ ARBEITERKAMMER, DDr. MASSL, hinnehmen mußte, packte auch der ehemalige Manager vom NÖ HILFSWERK aus. Dr. LEVIN revidierte seine vorherigen Zeugenaussagen nachdem GLÖCKEL ihm medial die Strafanzeige wegen falscher Zeugenaussage ankündigte. LEVIN wurde von der vorsitzführenden Richterin Mag. RAK nochmals geladen, da er ihr nach seinen vorherigen Einvernahmen einen Brief übermittelte – und allein dessen Inhalt spricht für sich (in der aktuellen Veröffentlichung enthalten) – jedenfalls bestätigte er über Jahre hindurch die vorgenommenen Rechtsbrüche in der mobilen Hauskrankenpflege über die GLÖCKEL seit September 2006 (!), trotz Klageflut, laufend berichtet.


Ein Köpferollen und die Übernahme der Verantwortungen für die Betrügerein wird eintreten – das Urteil folgt schriftlich. Und an die Adresse der ÖVP sei Folgendes gerichtet:

Offensichtlich ist es dem Herrn Vizekanzler Josef PRÖLL nicht von Wichtigkeit, ob die Person, die er für einen extrem verantwortungsvollen Job innerhalb der EU nominiert, hinsichtlich ihres Vorlebens, diesen auch verdient, sondern auch seiner würdig ist.

Dem HILFSWERK wurde schon in den ersten Tagsatzungen seitens des Journalisten mitgeteilt, daß sie mit den Klagen nichts anderes erwirken, als daß sich der Zeitraum der Publizierungen der über Jahre recherchierten Sachverhalte und Skandale um den der Dauer des letzten Gerichtsverfahrens verzögert. Als Schlußpunkt der Serie wird im Jahr 2011 den Lesern jene Begebenheit dargelegt, die an menschlicher Niedertracht kaum zu überbieten war und die Serie und Recherchen zum HILFSWERK ausgelöst hat.

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Je größer eine Unternehmung ist, umso gewichtiger ist der Aspekt ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Von Fachhochschulen über Akademien reicht das Spektrum wo sich angehende Referenten für Öffentlichkeitsarbeit ausbilden lassen oder berufsbegleitend fortbilden. Sie stehen mit ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit, im Fokus der Medien und ihrer Berichterstattung. Gepflegtes Äußeres, gute Umgangsformen, stets um Höflichkeit bemüht. Mit der Erreichbarkeit hapert es dann schon oftmals – auch über diesen für Journalisten sehr wesentlichen Aspekt äußerte ich mich bereits zurückliegend. Gehen wir einmal davon aus, daß sie ihre Arbeit auch gut bezahlt bekommen.

Wehe aber eine Unternehmung wird mit einem Sachverhalt konfrontiert, der Brisanz/Unangenehmes beinhaltet. Und diesen Aspekt betreffend kann ich aus meiner Berufserfahrung sagen, daß mir bis dato weder weibliche noch männliche Vertreter aus dem Bereich Öffentlichkeits- oder Pressearbeit untergekommen sind, die das Fingerspitzengefühl besitzen, was tatsächlich eine solche Fachkraft haben sollte, die an solch einer Position sitzt. Ob beispielsweise beim NÖ HILFSWERK der Geschäftsführer der Pressesprecherin die “Beantwortung” einer Anfrage aus der Hand nahm und sie sich somit angesichts der vorangegangenen Kontakte selbst deklassierte, oder wie gegenwärtig die KONZERNSPRECHERIN der REWE Group Austria einfach durch eine nicht der Sachlichkeit entsprechende Sensibilität in ihrer Arbeit an den Tag legt. Das Resultat bleibt das Gleiche: Den betroffenen Personen ist die Kompetenz abzusprechen das bewältigen zu können, was eine derartige Position als Selbstverständnis beinhalten sollte, nämlich kompetent und ordnungsgemäß Stellung auch zu negativ behafteten Sachverhalten zu beziehen. Einfach in Deckung zu gehen und ggf. stillschweigend zu verharren ist eine Methodik, die sich am Ende immer bitter rächt. Und dies umso mehr, wenn die Sache in letzter Konsequenz einer Reaktion vor Gericht landet oder landen sollte.


Nur weil Unternehmen/Konzerne den überwiegenden Teil der Massenmedien “unter Kontrolle” haben (beispielsweise durch kontinuierliche Werbeschaltungen oder beim HILFSWERK auf Grund politischer Netzwerke), sollte man nicht aus den Augen verlieren, daß die Anzahl der Menschen, die abseits vom Mainstream etablierte Medien konsumieren, seit Jahren im Steigen begriffen ist. Und in Zeiten in denen die moderne Sklaverei, wie ich sie bezeichne, durch Ausbeutung, Ausnützung und Unterbezahlung von Millionen Dienstnehmern allgegenwärtig ist, nimmt die Bedeutung der nicht manipulativ ausgerichteten Medien ebenso zu.

Mag. Corinna Tinkler als Pressesprecherin der BILLA AG (REWE) wurde beispielweise nach dem Aufdecken der Gesetzesbrüche hinsichtlich der Arbeitsstättenverordnung zu deren Anfrage sie schwieg, im Zuge der Ausweitung der Recherchen lediglich schriftlich um Bekanntgabe ersucht, wieviele Filialen BILLA mit Stichtag 1.4.09 hat. Diese Anfrage mußte an sie gestellt werden, weil die Mitarbeiter der kostenlosen BILLA-Hotline sie NICHT beantworten konnte! Nun denn, BILLA bleibt weiterhin stumm und in Deckung und kann sich jedenfalls mit all jenen auf eine Stufe stellen, die unfähig sind ein Kriesenmanagement in Punkto Öffentlichkeitsarbeit zu meistern. Kritische (Medien)Konsumenten werden ihre Schlüsse daraus ziehen …

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