Posts Tagged “ORF Nachrichten”

Am Staatsfeiertag, den 1. Mai, dem Tag der Arbeit, stellten einige Polizisten unter Beweis, was sie so wirklich an ARBEIT unter völligem körperlichen Einsatz leisten können – unfassbar.

Wenn man diesen bei YouTube eingestellten Beitrag betrachtet, könnte man meinen, daß er beispielsweise aus einem diktatorisch geführten Staat aus Afrika oder dem Nahen Osten stammt – weit gefehlt: Mitten in Europa, in Österreich wurde er aufgenommen (1.5.09). Ich vermag in Ermangelung der eigenen Anwesenheit nicht beurteilen zu können, was tatsächlich im Vorfeld des ausschnittsweisen gezeigten Polizeieinsatzes in Linz (Oberösterreich) vor sich ging, allerdings zeugt das Verhalten von darauflosprügelnden Polizisten von Zuständen, die fassungslos stimmen, unabhängig davon was der Prügelaktion vorausging.

Achten Sie vor allem auf den Polizeibeamten, der in der 6 Sekunde in Bildmitte beginnt mit voller Körperkraft mit dem Schlagstock auf einen Deliquenten einzuschlagen. 11 unter offensichtlich vollem körperlichen Einsatz vorgenommene Schläge konnte ich zählen. Und ebenso mindestens 11 Polizeibeamte die an dem “Gerangel” teilnehmen. Ich frage mich: Was kann einen derartigen Gewaltexzess eines Polizeibeamten rechtfertigen? Der hat sich ganz offensichtlich nicht unter Kontrolle! Und jeder einzelne Beamte, der dieser Prügelorgie beigewohnt hat und sie nicht versuchte zu verhindern, hat sein Recht eine Uniform zu tragen, aus meiner Sicht verwirkt.

Erst jüngst hat mich ein ebenfalls bei YouTube eingestellter Beitrag über prügelnde Polizisten in den USA, in einer Arrestzelle dazu veranlaßt über einen Fall zu berichten, den ich selbst in Wien miterlebte. Zugegeben, aus Deutschland waren mir viele wie im oben gezeigten Beitrag dokumentierten Szenen bekannt, allerdings stellen sie für mich Österreich betreffend, ein Novum dar. Ein Fall für die Staatsanwaltschaft …


Update 04.05.: Eine weitere Aufnahme zeigt die Ereignisse aus einer anderen Perspektive. In der 15. Sekunde wird von einer Personengruppe in Bildmitte, die sich in Überzahl aus Polizisten zusammensetzt, auf die Menschenansammlung die von einer Polizistenreihe umsäumt ist, nach Links geschwenkt. Plötzlich ist Lärm wahrnehmbar und die Kameraperspektive wird wieder auf die zuvor gezeigte Personengruppe in Bildmitte gerichtet. Einige wenige Zivilisten befinden sich in Bildmitte unter der in Relation gesehen, gewaltigen ÜBERZAHL von Exekutivbeamten, die dann auf die eindreschen. Achten Sie auf die (Ton)Reaktion der Menschen, die das Geschehen verfolgen – Glauben Sie tatsächlich, daß jene Menschen, die solche Szenarien mitverfolgen bzw. beobachten noch jemals ein Vertrauen in die Polizei und den Staat entwickeln können?

UPDATE vom 9.5.09

Und jetzt betrachten Sie einmal den Beitrag vom ORF: Der Prügelpolizist wird in den ersten Sekunden in Zeitlupe dargestellt und einige Sekunden später schlägt ein eindeutig überforderter und für den Beruf offensichtlich unqualifizierter Polizeibeamter mit dem Schlagstock auf einen Deliquenten ein, der bereits von anderen Beamten “beamtshandelt” wird.

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Die Öffentlichkeit hat das Recht zu erfahren, wie politische Netzwerke auch im Herzen Europas agieren, wenn es darum geht tatsächlich unabhängige, kritische Berichterstattung der FREIEN PRESSE zu verhindern. Die Causa rund um meine Exklusivserie über die Arbeitsbedingungen bei der ÖVP-nahen Pflegeeinrichtung, dem HILFSWERK, birgt Stoff in sich, der keinen Vergleich zu einem Kriminalroman zu scheuen braucht. Der wesentliche Unterschied: Er ist die brutale Realität!

Aus aktuellem Anlaß, den ich mir erlaube erst nach Prüfung durch Juristen bekanntzugeben, habe ich für die Öffentlichkeit, die vielleicht nicht an den Arbeitsbedingungen in der mobilen Hauskrankenpflege, aber sehr wohl an politischen Netzwerken bis offensichtlich hin zur Korruption Interesse haben, begonnen, punktuelle Veröffentlichungen vorzunehmen, die die Versuche und das akribische Bemühen vom NIEDERÖSTERREICHISCHEN HILFSWERK aufzeigen, die Berichterstattung zu unterbinden.

Es geht dabei gar nicht primär um die bereits sieben gewonnen juristischen Verfahren, die das NÖ HILFSWERK gegen mich als verantwortlichen Journalisten einleitete, sondern Details, die von wesentlicher Bedeutung sind.

Die neuen Veröffentlichungen:
Informatives und Fakten zum Pflegeskandal beim HILFSWERK in Österreich I
Informatives und Fakten zum Pflegeskandal beim HILFSWERK in Österreich II

In meinem TV-Beitrag über die Leitlinie des von mir praktizierten Journalismus habe ich schon vor einigen Jahren meine Ansicht über Medien und deren politische wie auch wirtschaftliche Vernetzung kritisiert. Medienkritik ist ein Schwerpunkt meiner Publizistik und spiegelt sich in zahlreichen Reportagen wider. (Für Interessenten hier nur einige Beispiele: 1 | 2 | 3 | 4 | 5)

So verwundert es mich kaum, daß angesichts des Umstandes, daß es hierzulande kaum ein großes Medium gibt über das ich mich nicht schon kritisch geäußert habe, von mir aufgezeigte Sachverhalte nicht übernimmt. Aber Viele derer lesen regelmäßig in meinen Veröffentlichungen – das belegen die Logfiles.


Am 30.4.08 traf eine in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Stellungnahme der Aufsichtsbehörde, der NÖ Landesregierung, zu den Gesetzesbrüchen und Mißständen beim NÖ HILFSWERK bei mir ein. Die Kontrollbehörde des durch die ÖVP regierten Bundeslandes führt in ihrer Antwort in diesem Brief ein Zitat vom NÖ HILFSWERK wie folgt an:

“Die in dem an Sie gerichteten Mail vom 10.03.2008 behaupteten Medienberichte sind ausschließlich von Herrn Glöckel selbst produziert und finden keine Quellen in seriösen Medien oder sonstigen Unterlagen.” (1:1-Abschrift)

Das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Medien in der breiten Masse betrachtet werden. Was Eines veröffentlicht übernimmt ein Weiteres … Ebenso, daß Pressemeldungen einfach abgeschrieben werden – unzählige Medien füllen damit ihre Inhalte bis hin zum “journalistischen” Content. Recherche?! – dafür ist weder Zeit noch Geld vorhanden – solche Aussagen bekomme ich seit vielen Jahren von unterschiedlichsten Medienvertretern immer wieder zu hören. Dies ist auch gar nicht mehr als INTERNA der Medienbranche zu bezeichnen, sondern selbst vielen kritischen Medienkonsumenten bekannt.

Die Exklusivität in der Berichterstattung ist eines meiner Markenzeichen. Soff den andere Medienmitarbeiter erst gar nicht angreifen, der unbequem ist oder auch persönliche, wie wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen kann oder auch bringt, ist tabu.

So bin ich stolz darauf, daß 9jährige Publizistik auf persönlicher Recherche und bis hin auf Knochenarbeit basiert, denn nur so garantiere ich nicht nur Exklusivität, sondern Berichterstattung mit Tiefgang und kein oberflächliches Gewäsch. Das offensichtliche Problem, das viele von Recherchen Betroffene jedoch haben, ist der Umstand, daß man einen kritischen und tatsächlich unabhängigen Journalismus gar nicht mehr kennt und somit auch nicht das Wesen des Journalismus. Glauben Sie tatsächlich, daß wir sowohl in Österreich als auch in Deutschland derartige Zustände auf einer umfangreichen Bandbreite hätten, wenn es ein paar Hundert Journalisten gäbe, die so unabhängig publizieren könnten, wie ich es mache?

Das fängt bei den blödsinnigen Live-Soaps an und reicht bis zur Korruption in der Politik. Wir werden medial nur noch zwangsberieselt mit Unterhaltung – betrachten Sie in Österreich einmal die Abendnachrichten des ORF kritisch. Das sollen Nachrichten sein? Wenn ich mir heute ein Bild über das aktuelle Weltgeschehen machen möchte, bin ich gezwungen mir mehrere Sender anzusehen um mir dann ein ungefähres Bild machen zu können. Das ist die Realität – wir werden nur noch manipuliert und Netzwerke spinnen die Fäden darüber, was die Öffentlichkeit erfahren soll und was nicht. Erinnern Sie sich an den BIO-Hirse-Skandal der HOFER KG und die Berichterstattung von Fellners Tageszeitung ÖSTERREICH – das hat mir so gestunken, daß ich mich in die Materie hineinkniete und dies nicht ohne Erfolg – ein Paradebeispiel von der Abhängigkeit der Medien. (Anm.: Normalerweise arbeite ich nicht an Fällen, die andere Medien schon publizieren)

Ein drittel meines Lebens habe ich damit verbracht als Bundespolizeibeamter im Rahmen meiner Möglichkeiten dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen. Ich war schon zu dieser Zeit ein eher ungeliebter Einzelgänger – doch immer wieder stand ich vor einer Mauer, weil Hierarchie und System zwischengeschaltet war.

Seit dem 3. Drittel jedoch arbeite ich als unabhängiger Journalist mit zugegeben den gleichen Methoden mit denen ich im zuvor Verbrecher, Kriminelle oder Netzwerke verfolgt und aufgespürt habe. Was für diesen Zweck gut und rechtens war, nehme ich auch für die Ausübung des Journalismus in Anspruch.

Der einzige Unterschied ist, daß es heute für mich keine Hierarchie mehr gibt, in der mir ein Vorgesetzter mitteilt, daß ich diesen oder jenen Fall nicht weiter verfolgen darf. Und das ist gut so und garantiert Ihnen als Leser an Informationen zu gelangen, die im Abseits der Massenmedien unbeachtet bleiben.

Information, ist die wahre Waffe unserer Epoche und ich verfüge über ein ausreichend gefülltes Magazin!

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