Posts Tagged “Qualitätsjournalismus”

Die Datenbank für juristische Informationen von Relevanz für den audiovisuellen Sektor in Europa – IRIS Merlin, veröffentlichte einen Beitrag über daß, bis dato bedeutendste Urteil in einem Gerichtsverfahren, das ich mit Unterstützung meines Anwaltes, Dr. Albrecht HALLER, zu meinen Reportagen, gefolgt von Klagen, erwirken konnte. Unter der Überschrift “OGH verlangt besondere Sorgfalt bei Quellen zu den Verbrechen der Nationalsozialisten“, schrieb Robert RITTLER den Artikel, der weiters in IRIS Rechtliche Rundschau der Europäischen Informationsstelle veröffentlicht wurde.

Grundsätzlich ist jedes gewonnene Gerichtsverfahren für mich von Bedeutung, weil es unter Beweis stellt, daß die FREIE und UNABHÄNGIGE PRESSE tatsächlich noch existiert, jedoch war die Aufdeckung der falschen Holocaust-Fotos vom Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz/Birkenau ein Fall, der in die Rechtsgeschichte Einzug fand. (Reportage: “Der Holocaust, Auschwitz und seine Geschäftemacher 2005″ – Folgereportagen: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9)

Es ging in dieser Exklusivreportage nicht nur darum der Gesellschaft einen Spiegel vor Augen zu halten, Medien zu kritisieren, die dafür sorgten, daß die falschen Fotos zum Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz/Birkenau ein Millionenpublikum erreichten und den gewerbsmäßigen Handel mit Fotos zum Holocaust grundsätzlich mit deutlichen Worten klar und unmißverständlich anzuprangern und zu verurteilen, sondern vor allem Gerechtigkeit für über eine Million OPFER des Holocaust in Auschwitz zu erwirken.


Ich stand bei der Veröffentlichung der Reportage wie schon bei anderen, beispielsweise den ZEUGEN JEHOVAS, HOST EUROPE oder auch dem HILFSWERK einen Konzerngiganten in Form der MEDIENGRUPPE SÜDDEUTSCHER VERLAG gegenüber. Der SV-Bilderdienst der DIZ München GmbH, zog vor Gericht, klagte gegen die Reportage und zog dabei alle Register der “juristischen Künste”. Die versuchen einen stets durch den Dreck zu ziehen – man lügt, verletzt die journalistische Sorgfaltspflicht, hat keine Ahnung von Recherche … Da fällt mir jüngster Vorfall vor dem LG Korneuburg zur HILFSWERK-Causa ein: Da forderte der Rechtsanwalt vom NÖ HILFSWERK (ÖVP), SUPPAN (selbst ÖVP-Politiker) bei der Richterin unter der Betonung, “abseits des Protokolls”, daß angesichts des Umstandes, daß bei mir als Beklagten “eh nichts zu holen wäre”, mir aufzutragen, meine Aussagen zu verkürzen, damit man rascher im Verfahren voran käme!

Was ein “kleiner” Journalist gegen solche GIGANTEN ausrichten konnte, beweisen die Urteile und im Fall der falschen Holocaust-Fotos sprach der OBERSTE GERICHTSHOF ein Urteil, das beispielgebend war, ist und auch immer sein wird. Er bescheinigte nicht nur, den von mir praktizierten Qualitätsjournalismus, sondern fand ebenso wie ich unmißverständlich, deutliche Worte der Verurteilung der von mir aufgezeigten Geschäftspraktiken.

All die “journalistischen Kämpfe” der letzten 9 Jahre sind nicht spurlos an mir vorübergegangen. An den Folgen eines Unfalles bei der investigativen Recherche im Bereich des Menschenhandels in Füssen leide ich heute noch – war Jahre nicht einmal beim Arzt. Die zweite Ehe ist zu Ende gegangen – seit 4 oder 5 Jahren stehe ich ohne Unterbrechung in Gerichtsverfahren, lebe nunmehr als Alleinerzieher. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum schreibt er das in der Öffentlichkeit – so gebe ich Ihnen auch gerne die Antwort:

Weil es für mich wichtig ist, daß Sie als Leser, Hörer und/oder Seher meiner Publizistik den Menschen der dahinter steht erfassen und erkennen können. Nur dann wird Manches begreifbarer – fühlbarer – ich folge einer Bestimmung und übe nicht einfach den Beruf eines Journalisten aus.

Was kann ehrbarer sein als das Bestreben Menschen zu helfen und für seine Gesinnung einzutreten, ohne Rücksicht auf persönliche Nachteile und Wahrheiten ins Licht zu rücken – selbst dann, wenn wie im Falle der Opfer des Holocaust, die betroffenen Menschen längst nicht mehr am Leben sind. So war und ist es meine Stimme, die ich für sie erhob um Gerechtigkeit zu fordern.

Manchmal genügt ein Funke, der ein Feuer entfacht …

Schlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Es vergeht eigentlich kaum ein Tag an dem ich nicht über irgendwelche Medienberichte stolpere, die meinerseits Kopfschütteln hervorrufen. Man könnte zahlreiche Kolleginnen und Kollegen beschäftigen, wolle man den Unsinn bis hin zur Falschmeldung der Öffentlichkeit gegenüber aufzeigen.

In dem Fall, der Erschießung eines unbewaffneten Straftäters durch die Polizei, die während des Einsatzes weitere zwei Tatverdächtige verletzte, ist aus meiner Sicht jedoch die Grenze des zulässigen in Punkto “Berichterstattung” überschritten worden. Ja, mit Sicherheit ist es auch auf den Umstand zurückzuführen, daß ich selbst viele Jahre dem Berufszweig der Exekutive angehört habe und glauben Sie mir, ich erlebte Vorgänge, die einigen Staatsbürgern schlaflose Nächte bereiten würden, wären sie in Kenntnis so manchen Ereignisses …

Was war geschehen: Eine Gruppe von ausländischen Staatsbürgern “bedrängte”, so der Wortlaut der Pressemitteilung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich, unter Zuhilfenahme eines falschen Blaulichtes und eines falschen Polizeiausweises Reisende um denen Geldbeträge abzunehmen. Die Sicherheitsbehörde spricht von ÜBERFÄLLEN. Laut Angaben wurden die Opfer bei Rast- & Schlafpausen während der Nachtstunden von den falschen Polizisten übertölpelt, dies ist der Eindruck, den man beim Lesen der Presseaussendung gewinnen kann. Eine Schadenssumme bei neun “Überfällen” von etwa 50.000.- Euro wurde angeblich den Tatopfern abgenommen. Anmerkung: Eigentlich eine gewaltige Summe, wenn man bedenkt, daß die Tatopfer Reisende aus dem Ausland (Ost-Staaten) waren.

Politiker, laut Medienberichten, wie Landeshauptmann Dr. Erwin PRÖLL sowie der amtierende Innenminister Günther PLATTER sollen sich hinter den Polizeieinsatz gestellt haben. Doch eindeutige FALSCHMELDUNGEN zu dem Waffengebrauch bzw. Waffeneinsatz veröffentlichte die KRONEN ZEITUNG (Journalist Peter GNAM) und die NÖN (Chefredakteur Martin GEBHART). Die KRONE zitierte das Waffengebrauchsgesetz unkorrekt und die NÖN sprach von einem Schußwechsel, der jedoch niemals stattfand.

TV-DER GLÖCKEL über eklatante Medienmanipulation der Öffentlichkeit zur Erschießung eines Straftäters

Wie Medien unseriös versuchen die öffentliche Meinung zu manipulieren, habe ich jetzt in einem TV-Beitrag mit dem Titel: “Mediale Falsch- und Desinformation zur Erschießung eines Straftäters” verarbeitet. Daß es den Massenmedien tatsächlich gelang, die Gesellschaft in Richtung eines legitimen Schußwaffengebrauches zu manipulieren, davon zeugten einige Gespräche, die ich vom Supermarkt bis hin zum Kaffeehaus mitanhören konnte.


Einen ehemaligen Kollegen von der Polizei fragte ich was er von der Veröffentlichung in der KRONEN ZEITUNG halte – seine Antwort kurz und bündig: “Daß, was die KRONEN ZEITUNG geschrieben hat ist ja falsch – ich kann ja net auf Jeden schießen, damit ich ihn festnehmen kann.”

Jetzt ist “Der grüne Tisch” an der Reihe, wie es in der Sprache der Polizei heißt, wenn Fachleute sich mit den Abläufen auseinandersetzen um den Waffengebrauch zu überprüfen. Ich selbst war nicht bei den Ereignissen dabei – ein Toter und zwei Verletzte sind jedoch Fakt, wie ebenso falsche Medienveröffentlichungen und eine seltsam erscheinende Pressemitteilung der NÖ Sicherheitsdirektion!

Zu TV-DER GLÖCKEL
Zur Themenübersicht Kriminalität
Zur Themenübersicht Medien

Schlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »